Diabetes Beratung


Da ist es wichtig, dass diese gepflegt sind und fit durchs Leben wirbeln können. Mit der Behandlung von FUSSFIT LANGOTH kommt man gut an. Am Gipfel des 2000ers ebenso wie im Asphaltdschungel. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin fürs "1000 km Service". Unsere MitarbeiterInnen sind auch Spezialisten für Pediküre bei Diabetes. Gerade für DiabetikerInnen besteht eine erhöhtes Risiko für Fussprobleme. Eine konsequente Fusspflege kann Folgeschäden von Diabetes vorbeugen.
Franckstrasse 36, 4020 Linz
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| Fußpflege | 29 Euro |
| Fußpflege mit Lack | 30 Euro |
| Maniküre | 17 Euro |
| Harzen bis zum Knie | 20 Euro |
| Harzen ganzes Bein | 37 Euro |
Höhere Arzneimittelsicherheit, denn wir können nachschauen, welches Medikament Sie voriges Mal mitgenommen haben. Auf Wunsch bekommen Sie eine Jahresrechnung für Ihre Krankenkasse und das Finanzamt Zum Geburtstag bekommen Sie einen Gutschein über 3% Ihres Privatumsatzes des letzten Jahres.
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Besonders beliebt sind unsere Baby und Kleinkindprodukte z.B.: Brustbalsam, Kindererkältungsbad und einiges mehr.
Verschiede Raumbeduftungsgeräte geben ein Gefühl von Wellness in Ihrem Zuhause.
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♦Altbewährter Brustbalsam für Erwachsene, Kinder oder Babys
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Rat & Tat-Apothekerinnen und -Apotheker werden dem Leitspruch „Apotheke und mehr“ in besonderer Weise gerecht. Beratungsqualität, Produktauswahl sowie Service sind uns zentrale Anliegen und unser laufender, interner Erfahrungsaustausch hilft uns, vom Wissen aller Mitglieder zu profitieren – zum Nutzen unserer Kunden.
Die von uns entwickelten „Phyto for Life“-Produkte bieten Ihnen für zahlreiche Probleme eine hervorragende Lösung. Und unsere bestens geschulten Mitarbeiter stehen Ihnen in vielen speziellen Gebieten mit „Rat & Tat“ zur Seite.
So versuchen wir – besonders in Zeiten der Reformen und des Wandels – Ihnen so viel Service und besondere Leistungen wie möglich zu bieten und freuen uns, dass Sie unser Bemühen durch Ihre Treue und Ihr Vertrauen honorieren.
Wegen der relativen Abgeschlossenheit einer Windel entsteht beim Einnässen aus dem Harn der hautaggressive Ammoniak, welcher die noch unverhornte, kaum mit Talgdrüsen ausgestattete oberste Hautschicht angreift. Bakterien und Pilze aus dem Darm haben dann ein leichtes Spiel und besiedeln die irritierte Hautoberfläche. Im Falle des Hefepilzes Candida albicans treten scharf begrenzte rote Flecken und Hautschuppung auf, manchmal in Verbindung mit einem obstartigen Geruch. Häufige die Windeln zu wechseln und zwischendurch die Babyhaut mit lauwarmen Wasser zu reinigen und gründlich abzutrocknen, ist dagegen der beste Schutz.
Zur Vorbeugung und Behandlung gibt es eine Reihe guter Präparate in der Apotheke. Dazu zählen Wund- und Heilsalben auf Basis »Dexpanthenol«, oder Heilbuttleberöl, sowie Kamillenblütenauszüge als Salbe oder Tropfen zur Bereitung eines Bades. Ein weiteres pflanzliches Medikament steht in Form der Hamamelis-Salbe zur Verfügung. Sie wird unter Verwendung eines wässrigen Destillates von Blättern der virginischen Zaubernuss hergestellt und enthält ätherisches Öl. Solche Öle dämpfen die Entzündung und fördern die Regeneration der Haut. Man kann aber auch auf gerbstoffhältige Salben setzen, welche die Haut gegenüber Reize unempfindlicher machen.
In fortgeschrittenen Fällen mit Rötung, Schwellung, Pusteln und nässende Stellen ist es besser zu einer Zinksalbe mit heilungsfördernden Zusätzen wie z.B. Lebertran zu greifen.
Zink hat eine austrocknende, wasserabstoßende Wirkung und verhindert weitere Aufweichprozesse der Haut. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, Heilsalben nicht zu dick aufzutragen und keine luftundurchlässigen Windeln anzulegen. Bei den Zinksalben sind diese Vorsichtsmaßnahmen nicht notwendig.
Man soll nach Abklingen der Entzündungszeichen die Behandlung einige Tage fortsetzen. Dies gilt insbesondere beim sogenannten Säuglingssoor.
Hier kommt meist eine Zinksalbe kombiniert mit einem pilzhemmenden Wirkstoff (»Nystatin«) zum Einsatz.
Ohrenschmerzen können ihren Ausgang vom Ohr selbst nehmen, wenn Ohrmuschel, Gehörgang, Trommelfell oder das Mittelohr durch Verletzungen oder Entzündungen betroffen sind. In manchen Fällen sind jedoch auch Zähne oder Halswirbelsäule Auslöser von vermeintlichen Ohrenschmerzen. Bei der Behandlung ist es wichtig zu unterscheiden, ob der Schmerz vom äußeren Gehörgang oder vom Mittelohr ausgeht.
Normalerweise reinigt sich der äußere Gehörgang selbst durch kleine Flimmerhärchen. Beschwerden können aber aufgrund einer Infektion durch Bakterien entstehen und äußern sich durch schmerzhaftes Jucken. Bei der Mittelohrentzündung sollte ein Arzt zu Rate gezogen werden, um ein Ausweiten der Infektion und spätere Schäden zu verhindern. Die Symptome, stechende, ausstrahlende Schmerzen, Druckgefühl im Ohr und vermindertes Hörvermögen sind vor allem bei Kindern oft nicht so stark ausgeprägt, sollten aber unbedingt ernst genommen werden.
Zur ersten Hilfe sind homöopathische Ohrentropfen geeignet. Auch das Einreiben mit drei Tropfen reinem Lavendelöl hinter der Ohrmuschel beruhigt. Abschwellende Nasentropfen vermindern den Druck von innen und verringern dadurch die Beschwerden. Auch die Einnahme von entzündungshemmenden Schmerzmitteln ist möglich – fragen Sie dazu in Ihrer Rat & Tat Apotheke.
Schädigungen des Trommelfells entstehen meist durch falsche Reinigung des Gehörgangs mit Wattestäbchen. Die Symptome ähneln einer Mittelohrentzündung, klingen aber nach einigen Tagen wieder ab. Ohrenschmerzen sollen auf jeden Fall ernst genommen und der Gang zum Arzt keinesfalls vergessen werden.
Als Schreibabys werden Kinder bezeichnet, die ohne erkennbaren Grund oft über Stunden hinweg schreien und sich durch fast nichts beruhigen lassen. Experten sprechen von einem Schreibaby, wenn das Baby an mindestens drei Tagen pro Woche mehr als drei Stunden pro Tag schreit und dieses Schreiverhalten mehr als drei Wochen lang anhält.
Warum manche Babys so viel weinen und andere Babys völlig unkompliziert sind, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Es wird vermutet, dass Babys aus stressreichen Schwangerschaften, Frühgeborene oder Babys nach besonders schweren Geburten dazu neigen.
Oft ist es aber einfach die sensible Persönlichkeit des Neugeborenen und die Überforderung durch die vielen Eindrücke der Umwelt. Viel Liebe und Zuneigung helfen diesen Babys sich in den ersten Monaten in der Welt außerhalb des Mutterleibs zurechtzufinden.
Starke Nerven, Durchhaltevermögen und viel Geduld sind all den betroffenen Eltern von ganzem Herzen zu wünschen.
Ein durchschnittlicher Erwachsener besitzt davon ca. 24g. Die Verteilung des Magnesiums im Körper ist unterschiedlich. Setzt man den Wert in der Blutflüssigkeit mit 1 fest, enthalten
die roten Blutkörperchen die 2fache,
die Körperzellen mit Zellkern die 4–12fache und
der Knochen die 50–60fache Menge, der somit als Speicher fungiert.
Der tägliche Bedarf für Erwachsene liegt bei einer Aufnahmemenge von 400mg Magnesium. Mit der Nahrung werden üblicher Weise aber nur 250 bis 300mg zugeführt. In physischen Belastungssituationen kann die Differenz sehr schnell noch größer werden. Bestimmte Erkrankungen bringt man ebenfalls mit einem Magnesiummangel in Verbindung wie Migräne, Herzrhythmusstörungen und nächtliche Wadenkrämpfe.
Welche Magnesiumverbindung man wählt ist zweitrangig. Wichtig ist hingegen die entsprechende Menge und die Dauer der Zufuhr. Bis sich das Magnesium im Körper ausreichend verteilt hat und in die Zellen und Knochen aufgenommen worden ist, dauert es nämlich drei bis vier Wochen.
Während dieser Phase muss ständig Magnesium in Form seiner wasserlöslichen Verbindungen zugeführt werden.
Wegen der laufenden Magnesiumausscheidung über den Harn kommt es zu einem Wettlauf zwischen Zufuhr und Ausscheidung, der nur gewonnen werden kann, wenn über den erwähnten Zeitraum regelmäßig das Magnesium zugeführt wird.
Die entsprechenden Mengen sollen sich zwischen 250mg und 400mg täglich bewegen und sind alters- und geschlechtsabhängig. Nebenwirkungen sind selten und können sich in einem anfänglichen milden Durchfall manifestieren.
Bei mehr als 2.500mg Magnesium täglich sind theoretisch toxische Zeichen einer Überdosierung (Muskelschwäche, niedriger Blutdruck) zu erwarten.
Der Rote Sonnenhut (Echinacea purpurea) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und wird heute in Kulturen gezogen, um die erforderliche Menge mit dem höchsten Wirkstoffgehalt ernten zu können.
Der Sonnenhut wirkt antibiotisch, desinfizierend, schmerzstillend und wird zur Unterstützung und Förderung der natürlichen Abwehrkräfte, insbesondere bei Erkältungskrankheiten im Hals-, Nasen- und Rachenbereich – zur Prophylaxe und als Therapie – als Unterstützung bei Grippe, bei entzündlichen und eitrigen Prozessen und zur Wundbehandlung angewendet.
Nicht anzuwenden ist der rote Sonnenhut bei Systemerkrankungen wie Tuberkulose, Leukosen, multipler Sklerose, AIDS-Erkankung, HIV-Infektion und anderen Autoimmunerkrankungen. Bei vereinzelt auftretender Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff ist die Einnahme abzusetzen.
In Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Einnahme mit dem behandelnden Arzt vorab besprochen werden.
Der menschliche Körper ist einer Vielzahl von Bakterien und Viren ausgesetzt, der Organismus wehrt sich dagegen mit einem komplexen Abwehrsystem. Die Erkundungszellen – auch Fresszellen genannt – fressen größtenteils die Eindringlinge auf. Die Thymusdrüse produziert zugleich spezielle Killerzellen, die auch die Abwehr der Bakterien übernehmen. Das Bakterium wird abgeschwächt oder zerstört, damit latente Erkrankungen nicht ausbrechen und akute Krankheiten schneller heilen.
Eine nicht geringe Menge an Einflüssen trägt zur Schwächung des Immunsystems bei, z.B. ständiger Stress, andauernde, starke UV-Strahlung, chronische Entzündungen, Ernährungsgewohnheiten, Diabetes, Lebererkrankungen, Langzeittherapien mit Antibiotika, Strahlentherapien, aber auch äußere Faktoren in der Umwelt wie Umweltverschmutzung, Wasserverunreinigung usw.
Das Immunsystem ist aufgrund der angeführten Störfaktoren überlastet und zu schwach die Infektionsgefahr abzuwehren, es entstehen ernst zu nehmende Krankheiten.
Besonders anfällig sind Kinder und ältere Personen, weil bei Kindern in den ersten Lebensjahren das Immunsystem noch nicht genügend ausgebildet ist. Bei älteren Personen ist die Abwehr schon geschwächt und dadurch ungenügend.
Hier regt die Wirkstoffkombination im Presssaft des Roten Sonnenhutes die Immunabwehr wieder an. Entsprechende Produkte erhalten Sie in Ihrer Apotheke.
Unser Tipp:
Propofit - mit Echinacea und Propolis
Bei gelegentlichem Kopfschmerz, der nur kurz andauert und von erträglicher Intensität ist, muss oft nicht sofort ein Arzt konsultiert werden. Kommen heftige Kopfschmerzen sehr plötzlich begleitet von Allgemeinsymptomen wie Fieber, Bewusstseins- und Sehstörungen oder Nackensteifigkeit, dann ist auf jeden Fall eine ärztliche Untersuchung anzuraten.
Kopfschmerz kann ein Symptom von vielen Erkrankungen und körperlichen Beschwerden sein (z. B. bakterielle und virale Infekte, Verspannung der Nackenmuskulatur, Kreislauflabilität). Wetterwechsel, diverse Nahrungsmittel und alkoholische Getränke, Stress, Schlafmangel, Rauchen, Hormonschwankungen uva. sind weitere mögliche Ursachen für Kopfschmerzen.
Was können Sie tun?
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr! Über den Tag verteilt sollten Sie etwa 2 bis 2,5 Liter Flüssigkeit in Form von z. B. stillem/mildem Mineralwasser, Leitungswasser, ungezuckertem Früchte- oder Kräutertee trinken.
►Legen Sie Ruhepausen ein.
►Bewegung an frischer Luft macht einen „klaren Kopf“.
►Ernähren Sie sich ausgewogen und nährstoffreich.
►Schlafen Sie ausreichend, konsumieren Sie wenig Alkohol und verzichten Sie auf Nikotin.
►Akupressur oder Akupunktur können Kopfschmerzen lindern.
►Gönnen Sie sich ein Entspannungsbad z. B. mit Baldrian, Citronella oder Melisse.
►Kopfschmerztabletten aus der Apotheke lindern den Schmerz. Die dauernde Einnahme höherer Schmerzmitteldosen ist zu vermeiden.
Wann sollten Sie zum Arzt gehen?
Bei Kopfschmerz, der nicht nachlässt, immer wiederkehrt, sehr stark ist bzw. immer stärker wird und von Übelkeit und Erbrechen begleitet ist.
Im Falle, dass sonstige Beschwerden wie z. B. Schwindel, Sehstörungen, Krämpfe, Schwierigkeiten bei der Kontrolle von Armen und Beinen hinzukommen.
Zu viel und zu üppiges Essen kann unangenehme Folgen haben. Durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre entsteht Sodbrennen. Denn im Gegensatz zum Magen fehlen unserer Speiseröhrenschleimhaut Schutzmechanismen gegen den aggressiven Magensaft. Sodbrennen tritt häufig nach dem Essen, beim Bücken oder Liegen und in der Schwangerschaft auf. Richtige Ernährung kann helfen: Betroffene müssen den Konsum von säurebildenden Nahrungsmitteln wie Fleisch, Zucker, Käse, Kaffee und kohlensäurehaltigem Mineralwasser reduzieren. Dafür sollten basische Lebensmittel wie Kartoffeln, Salat, Gemüse und Sojaprodukte häufiger am Speiseplan stehen. Kräutertee und kohlensäurearmes Mineralwasser verdünnen den Magensaft und spülen die Säure zurück in den Magen. Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag kann unser Magen besser verdauen als zwei üppige Mahlzeiten, abends sollte man leichtere Speisen zu sich nehmen und nicht zu spät essen. „Magenschutz“ kann auf unterschiedlichem Wege erfolgen: · durch Einnahme von schützenden, die Magenwand auskleidenden Substanzen. · durch Protonenpumpenhemmer oder H2-Rezeptorenblocker zur Senkung der Magensäureproduktion. · durch Präparate, die überschüssige Magensäure binden und so das Sodbrennen zuverlässig bekämpfen. Diese Antazida werden vor dem Schlafengehen eingenommen. · durch magenfreundliche Schmerzmittel mit Paracetamol oder Ibumetin. · durch Basenpräparate wie Phyto-4-Life Nr. 16 „für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt“. Fragen Sie in Ihrer Rat&Tat-Apotheke, wir beraten Sie gerne!
Allergische Abwehrschwäche: Allium cepa D4 und Euphrasia officinalis D3, D4
Erschöpfungszustände: Avena sativa D12
Venenentzündungen: Atropa belladona D6
Wechseljahrbeschwerden: Lachesis mutus D12 und Pulsatilla D12
Zecken stellen eine immer größer werdende Gefahr für die Bevölkerung dar.
Zeckenimpfaktion bis 31.07.2012
Nach der Grundimmunisierung soll die erste Auffrischungsimpfung nach drei Jahren erfolgen. Weitere Auffrischungsimpfungen sind alle fünf Jahre und ab dem 60. Lebensjahr alle drei Jahre angezeigt.
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung !
Schwefelquellen, die Schwefelwasserstoff, andere Verbindungen und auch kolloidalen Schwefel enthalten, dienen zu Bade- und Trinkkuren. Schwefel ist auch ein Bestandteil einiger Eiweißstoffe wie Keratin, Serumalbumin oder Lactalbumin. Keratin ist das Hauptprotein in Haaren und Nägeln.
Bedarf und Aufnahme
Der Bedarf an Schwefel ist nicht extra erfasst, weil Schwefel in der Nahrung zur Genüge vorkommt, insbesondere in eiweißhältigen Nahrungsmitteln wie Milch, Fleisch (v.a. mageres Rindfleisch), Bohnen, Fisch, Eier, Kohl (Grünkohl, Rosenkohl) und Knoblauch.Bei Normalverbrauchern liegt der Bedarf an Eiweiß bei ca. 100g/Tag, bei Schwerarbeitern bei ca. 150g/Tag. Auch in der Entwicklung wird unterschiedlich viel Eiweiß pro Tag benötigt.
Bei Säuglingen liegt der Wert bei 3,5g/kg Körpergewicht und geht bis zum 10. Lebensjahr auf 2,0g/kg zurück. Jugendliche im Wachstum brauchen 2,0 bis 1,5g/kg, während bei Erwachsenen der Bedarf auf 1,0g/kg Körpergewicht sinkt.
Wozu dient der Schwefel?
Schwefel ist in Zusammenarbeit mit den Vitaminen des B-Komplexes wesentlich für die körperlichen Entwicklung des Menschen und unerlässlich für die geistige Entwicklung. Dabei hilft er das notwendige Gleichgewicht des Sauerstoffhaushaltes im Gehirn aufrecht zu erhalten. Schwefel ist wesentlich bei Aufbau und Erhaltung einer gesunden Hornsubstanz in Haaren und Nägeln. Er stärkt die Hornsubstanz, macht Nägel widerstandfähiger und die Haare werden fester und glänzender.
Schwefel beeinflusst auch die Haut positiv, z.B. in Form von Schwefelbädern. Innerlich als Trinkkur angewendet, fördert er die Sekretion der Gallenflüssigkeit in der Leber.
Schwefel ist auch bei der (äußerlichen) Abwehr von bakteriellen Infektionen hilfreich. Schwefelsalben, -cremen und -Shampoos (Schuppen) werden sehr erfolgreich bei verschiedenen Hautkrankheiten eingesetzt. Heute wird als weitere Entwicklung Methylsulfonylmethan (MSM), ein Präparat mit organischem Schwefel, angeboten, das mit Vitamin C kombiniert ist. Kombinationspräparate (MSM, Eisen, Kupfer, Selen, Silicium u.a.) wurden speziell für den Aufbau gesunder Haut, Haare und Nägel entwickelt. Während schwefelhaltige Medikamente allergen sein können, ist organisch-gebundener Schwefel nicht Allergie auslösend. Daher ist die Anwendung des MSM in Hautlotionen gut möglich und hilft Erfolg versprechend bei Hautproblemen.
In der Phytotherapie gegen Harnwegsinfekte
Neben ihrer Bedeutung in der Phytotherapie werden Preiselbeeren für Marmeladen, Gelees und Säfte verwendet. Preiselbeeren gehören so wie Heidelbeeren zur Familie der Heidekrautgewächse und wachsen in Trauben an niedrigen, wildwachsenden, immergrünen 10 bis 40 cm hohen Sträuchern, die in Mooren, Kiefernwäldern, Heiden bis ins Gebirge auf saurem torfigen Boden, an sonnigen Waldhängen und in lichtem Hochwald zu finden sind. Preiselbeeren haben derbe, dickliche Blätter, die oft nach unten umgerollt sind. Die glockenförmigen, weißlich bis rosafarbene Blüten erscheinen im Mai – Juni. Die Beeren sammelt man im Juli bis zum September, sie sind erst weiß und dann leuchtend rot. Preiselbeeren werden zur Überprüfung des Reifegrades auf eine Steinplatte fallengelassen. Eine reife Preiselbeere springt wie ein Gummiball. Ihr Geschmack ist herb-säuerlich, daher sind Preiselbeeren am Besten gekocht zu genießen.
Da die Preiselbeere unempfindlich gegen Frost ist (bis zu -22° werden vertragen), findet man sie in den Alpen bis zu einer Höhe von 3000 m.
Das immergrüne Preiselbeerkraut (Symbol für "ewig") wurde und wird mancherorts gemeinsam mit Rosmarin (Symbol für die Liebe) für den Brautstrauß verwendet.
Als so genannte "Kulturpreiselbeere" bezeichnet man die Großfrüchtige Moosbeere (Vaccinium macrocarpon), auch "Cranberry" genannt. Saft aus Cranberrys kann nicht nur bei Harnwegsinfektionen, sondern ebenso effektiv gegen Darmviren helfen. Das legt eine Studie amerikanischer Forscher nahe. Eine Behandlung mit dem Saft hinderte die Erreger daran, sich an rote Blutkörperchen zu heften oder Wirtszellen zu infizieren. Mehr darüber: Cranberry Juice Inactivates Intestinal Viruses (105th General Meeting of the American Society for Microbiology, June 5-9, 2005, Atlanta, Georgia).
Der amerikanische Wissenschaftler Prof. Terri Camesano vom WPI (Universität Worcester) hat mit seiner Forschungsgruppe 2006 herausgefunden, warum die sogenannte Kulturpreiselbeere (Cranberry) vor Infektionen im Harntrakt und im Magen schützt.
Preiselbeeren pharmazeutisch betrachtet
Lateinische Bezeichnung: Vaccinium vitis-idaea L.
Vaccinium leitet sich von Baccinium für Beerenstrauch ab und ist wohl eine Verfälschung bzw. Veränderung des eigentlichen Wortstammes. Der Artname vitis-idaea heißt soviel wie “Weinrebe vom Berg Ida” (Kreta).
Volksnamen: Spreißelbeere, Praußbeere, Reißelbeere und Wilder Buchsbaum (Ähnlichkeit der Laubblätter), Kronsbeere, Krausbeere, Graubeere, Steinbeere, Mostjöcken, Hölperchen.
Cranberrie (engl.), Airelles rouges (franz.), Mirtillio rosso (ital.)
Stammpflanze: Vaccinium vitis-idaea L. (Ericaceae)
Verbreitung: In Europa westlich bis Großbritannien, Mittelfrankreich, im Osten bis Japan. In Nordamerika vom äußersten Norden der USA bis Alaska und Grönland.
Verwendete Pflanzenteile: die Laubblätter (Folium Vitis-idaeae).
Offizinell (im Arzneibuch):
Fol. Vitis-idaeae: mind. 3,0 % Arbutin
Inhaltsstoffe: Phenolglukoside: 2-5 % Hydrochinonderivate, Hauptkomponente Arbutin.
Gerbstoffe: 5-8 %
Flavonoide
Verwendung: Harndesinfizierende Wirkung: Der für die Wirksamkeit des Arbutins notwendige basisch reagierende Harn lässt sich durch pflanzliche Kost - bestehend aus Milch, Gemüse, besonders Tomaten, Früchten, Kartoffeln, Fruchtsäften - oder durch die Gabe von 6-8 g Natriumhydrogencarbonat/Tag erreichen. Die maximale Wirkung wird etwa 3-4 Stunden nach Gabe des Tees erreicht.
Teebereitung: Von den Preiselbeerblättern nimmt man 1 – 2 Teelöffel, übergießt mit ¼ l kochendem Wasser und lässt 10 min ziehen. Man trinkt 2 – 3mal täglich eine Tasse.
Mittlere Tagesdosis: ca. 20 g Droge, Zubereitungen entsprechend 400-700 mg Arbutin.
Zubereitungen: Anstelle des Tees kann auch Preiselbeersaft getrunken werden. Preiselbeeren enthalten auch Resveratrol. Dieser sekundäre Pflanzeninhaltsstoff wirkt ähnlich wie die cholesterinsenkenden Fibrate durch Aktivierung des PPAR-Rezeptors (Peroxisome Proliferator-Activated Receptor), ein Protein, das eine wichtige Rolle bei der Regulation des Cholesterinspiegels spielt.
Unser Tipp:
Cranberry UroForte von Biogelat als Filmtabletten, Granulat oder Liquidum
Die Netzhaut wird über feine Blutgefäße mit Sauerstoff, Vitaminen, Spurenelementen und anderen Mikronährstoffen versorgt.
Karotinoide wie Beta-Karotin, Lutein und Zeaxanthin sind Farbpigmente, die den Pflanzen als effektiver Lichtschutz dienen. Beta-Karotin, welches vom Körper in Vitamin A umgewandelt wird, ist sehr wichtig für den Sehvorgang. Lutein und Zeaxanthin haben die Funktion einer „natürlichen Sonnenbrille“, indem sie kurzwelliges Licht filtern. In verschiedenen Studien wurde gezeigt, dass mit dem Alter die Konzentration dieser Stoffe im Auge abnimmt und so zu einem erhöhten Risiko der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) führt. AMD ist eine Erkrankung des Auges, die zum Verlust der Sehkraft im Fixierpunkt führen kann. Je nach Risikogruppe, Ausprägung und Krankheitsverlauf gibt es unterschiedliche Vorbeugungs- und Behandlungsmöglichkeiten, u. a. die Zufuhr von Mikronährstoffen über die Ernährung oder als Supplementierung. Studien zeigten, dass eine erhöhte Zufuhr von Lutein und Zeaxanthin in Kombination mit anderen Antioxidantien und Vitaminen wie Zink, Kupfer, sowie Vitamin C und E einen positiven Einfluss bei AMD hat.
Beim Sehvorgang entstehen so genannte „freie Radikale“, welche auch eine Rolle bei der Entstehung von AMD spielen. Antioxidantien machen diese unschädlich, daher wirkt sich eine gute Versorgung des Körpers mit Antioxidantien positiv aus. Zu den wichtigen Antioxidantion zählen neben den schon oben beschrieben Stoffen auch Bioflavonoide, die in besonders hoher Konzentration in Zitrusfrüchten vorkommen. Das Spurenelement Zink ist in der Netzhaut in relativ hoher Konzentration vorhanden, und für viele Stoffwechselfunktionen essentiell. Fettsäuren, wie die Omega-3-Fettsäuren, die reichlich in Kaltwasserfischen vorkommen, haben auch einen positiven Einfluss bei AMD.
Durch die Zufuhr von Mikronährstoffen kann das Risiko an AMD zu erkranken deutlich vermindert werden. Mit steigendem Lebensalter ist der Bedarf an Mikronährstoffen auch durch eine ausgewogene Ernährung häufig unzureichend. Über die richtige Zusammensetzung solcher Nahrungsergänzungsmittel werden Sie gerne in Ihrer Apotheke beraten.
Telefonnummern vergessen, Schlüssel verlegen… – nur Vergesslichkeit im Alter oder Demenz? Der Übergang ist fließend. Bei gesundem Altern kommt es zu Vergesslichkeit, ohne orientierungslos zu sein. Demenz hingegen bedeutet die deutliche Abnahme von Gedächtnisleistung und Denkvermögen. Zur Unterscheidung beider kann ein MMSE-Test (Mini-Mental-State-Exam) hilfreich sein. Erste Anzeichen sind Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit, Lebensunlust und Verhaltensänderungen. Ursachen können sein: jahrelanger Bluthochdruck, Unterfunktion der Schilddrüse, Stoffwechselerkrankungen, Vitaminmangel oder depressive Störungen. Demenz ist zwar nicht heilbar, ein zu schnelles Fortschreiten kann aber durch gezielte Maßnahmen nach dem 3-Säulen-Modell verhindert werden: · Soziale Kontakte: Geborgenheit in der Familie gibt psychische Stabilität. · Training: Geistige Aktivierung und kognitives Training verlangsamen das Fortschreiten einer Demenz. · Pharmakologische Therapie mit synthetischen oder pflanzlichen Arzneimitteln Eine traditionelle Therapieoption ist Ginkgo biloba, ein Extrakt aus den Blättern der Ginkgopflanze. Sie hilft bei verschiedenen Demenzformen, aber auch bei alltäglicher Konzentrations- und Gedächtnisschwäche. Ein weiteres Anwendungsgebiet sind Durchblutungsstörungen mit kalten Händen und Füßen, Taubheit oder Kribbeln. Auch Lecithin aus der Sojapflanze regt die Gehirntätigkeit an, da im Körper daraus Cholin für die Botenstoffe des Gehirns abgespalten werden. Fragen Sie nach unserem Phyto-4-Life-Produkt Nr. 19 mit Lecithin für „Konzentration und Merkfähigkeit“. Eine ideale Ergänzung zu Ginkgo und Lecithin sind Präparate mit Phosphatidylserin – ein wertvoller Baustein für den Gehirnstoffwechsel.
330.000 Menschen sind in Österreich alkoholabhängig, weiß Prim. Univ. Prof. Dr. Michael Musalek, Leiter des Anton Proksch-Instituts, der größten europäischen Suchtklinik. Je nach Bundesland können bis zu 30 Prozent der Männer und neun Prozent der Frauen als Alkoholmissbraucher bezeichnet werden: ihr täglicher Konsum überschreitet die »Gefährdungsgrenze«, die bei Männern mit 60 Gramm und bei Frauen mit 40 Gramm Reinalkohol angesetzt wird. Zum Vergleich: 20 Gramm entsprechen etwa einem Krügel Bier, einem Viertel Wein oder drei kleinen Schnäpsen. „Von den 330.000 Alkoholkranken in Österreich sind ein Viertel Frauen“, schlägt Musalek Alarm. „Dazu kommen bei den Männern etwa 665.000 Gefährdete, bei den Frauen 205.000“. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen seien im Altersverlauf zwei Spitzen zu beobachten – und zwar im Alter zwischen 40 und 49 und dann wieder über 70 Jahren. Im Alter wird deutlich mehr getrunken als in der Jugend – dennoch sind die entsprechenden Trends bei Jugendlichen ebenfalls Besorgnis erregend.Einer WHO-Erhebung zufolge haben in Österreich unter den 13-jährigen Mädchen und gleichaltrigen Burschen sogar insgesamt 16 Prozent schon mehrmals »Rauscherfahrungen« gemacht. Bei den 15jährigen betragen die entsprechenden Anteile 30 und 46 Prozent. „Damit liegt Österreich in einem traurigen Spitzenfeld“, bedauert Musalek.Für den Suchtexperten stellen diese Fakten große Herausforderungen dar. Im Anton Proksch-Institut sollen daher die Diagnosemöglichkeiten der Suchtkrankheit weiter entwickelt und das Therapieangebot noch vielfältiger gestaltet werden. Ein besonderes Anliegen ist Musalek aber die Entstigmatisierung der Suchtkrankheit: „Die Suchtkrankheit wird in weiten Bereichen noch immer nicht als Krankheit anerkannt, sondern als schuldhaftes Verhalten. Daher ist die Schwelle zur Suchtbehandlung, speziell wenn es um eine stationäre Suchtbehandlung geht, noch immer äußerst hoch“, so der Experte. Dabei wäre es gerade in diesem Bereich wichtig, möglichst frühzeitig eine Diagnose zu stellen und mit der Behandlung zu beginnen, weil „je später der Therapiebeginn, desto schlechter ist die Prognose für die Gesamtbehandlung“. Das Anton Proksch-Institut will daher seine Aufklärungsarbeit intensivieren; zudem ist ein Anti-Stigma-Programm in Sachen Suchtkrankheit bereits in Ausarbeitung.
* häufiger Harndrang
* Antriebslosigkeit
* Gewichtsverlust
* Übermäßiger Durst
* Juckreiz, Sehstörungen
* Abnehmen von Libido und Potenz
* erhöhte Infektanfälligkeit
* schlechte Wundheilung und Hautinfektionen.
Ein Schwangerschaftsdiabetes trifft zwei bis fünf Prozent der Schwangeren und gibt sich meist nach der Geburt wieder. Wie eine – in Deutschland durchgeführte – Elfjahresstudie jedoch erwies, ist das künftige Diabetesrisiko deutlich erhöht, sofern nicht gegengesteuert wird.
303 Gestationsdiabetikerinnen nahmen an der Studie teil. Die Ärzte nahmen zu mehreren Zeitpunkten einen Zucker-Belastungstest und weitere Folgeuntersuchungen vor: nach der Entbindung, nach weiteren neun Monaten und nach zwei, fünf, acht und elf Jahren.
133 Frauen – das sind 44% – entwickelten darauf Diabetes. Als nahezu 100%iger Risikofaktor erwies sich das Vorkommen von Autoantikörpern gegen Inselzell-Eiweiß. Von den 133 Frauen waren 32 Antikörper-positiv, 31 von ihnen entwickelten einen Typ-1-Diabetes.
Patientinnen ohne diese Antikörper bekamen mit einem Acht-Jahres-Risiko von 39% einen Typ-2-Diabetes. Unabhängige, hochsignifikante Risikofaktoren waren bei diesen Frauen die Insulinbedürftigkeit während der Schwangerschaft und ein Body-Mass-Indes über 30. Aufgrund dieses Studienergebnisses ist zu betonen, dass Ärzte und Frauen nach Schwangerschaftsdiabetes immer auf die Risikozeichen Übergewicht und Insulinbedarf sowie auf weitere Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Fettstoffwechsechselstörungen und Bewegungsmangel in der Schwangerschaft achten und regelmäßig den Blutzucker kontrollieren sollten.
Kindheit mit Diabetes Kinder mit Typ 1 Diabetes können heute gut und weitgehend »normal« leben. Heute noch viel besser als vor rund 35 Jahren. Dennoch trifft die Diagnose die Eltern wie ein Schlag. Meist fühlen sie sich hilflos, traurig und zornig über das ungerechte Schicksal. Für die meisten Kinder bedeutet die Diagnose Diabetes aber erst einmal nichts Schlimmes. Sie können sich die Konsequenzen noch gar nicht vorstellen und gehen damit unbekümmert um. Welche Rolle darf der Diabetes im Alltag der Familie einnehmen? Wenn die Diabeteserkrankung zu sehr in den Mittelpunkt rückt, wird leicht vergessen, dass der Diabetes längst nicht alles ist. Daher ist es für das weitere Leben der Kinder besonders wichtig, dass die Eltern ihnen eine möglichst optimistische Einstellung vermitteln. Eltern sollten ihre Kinder nicht in erster Linie als »kleine Diabetiker« sehen, sondern weiterhin als Tochter oder Sohn. Sie sind zwar die Therapeuten des Kindes mit Diabetes, dennoch stehen sie vor der Aufgabe, ihnen ein möglichst wenig eingeschränktes und glückliches Heranwachsen zu ermöglichen. Es ist für die Entwicklung nachteilig, wenn Eltern glauben, ihre Kinder müssten nun besonders fürsorglich behandelt werden. Durch übertriebenes Mitleid fühlen sie sich oft erst recht klein und schwach. Sparen Sie aber nicht mit Lob für gut bewältigte Diabetessituationen. Dies stärkt das Selbstbewusstsein des Kindes und fördert ihre positive Diabetesakzeptanz. Es ist wichtig, dass beide Elternteile sich an der Betreuung ihres Kindes beteiligen und in der Lage sind, das Kind ohne Hilfe des Partners zu versorgen. So kann Überforderung vermieden werden. Auch Großeltern und/oder enge Freunde sollten über den Diabetes gut informiert sein, um die Eltern von Zeit zu Zeit entlasten zu können. Es ist für Eltern oft ein schwieriger Balanceakt, das Kind so aufwachsen zu lassen wie stoffwechselgesunde Kinder und gleichzeitig dem Diabetes Rechnung zu tragen, aber gemeinsam können Sie es schaffen!.
Seit langem ist bekannt, dass Rauchen Krebs auslösen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördern kann. Der Typ 2-Diabetes gehörte bisher nicht zu den Folgeschäden des Tabakrauchens. Eine britische prospektive Beobachtungsstudie, welche bereits 1986 begonnen wurde, hat nun gezeigt, dass Rauchen bei jungen Menschen zu einer gestörten Glucosetoleranz – die ein etablierter Risikofaktor für Typ-2-Diabetes ist – führen kann. Selbst für das Passivrauchen wurde ein erhöhtes Risiko gefunden. Trotz des relativ niedrigen Alters (Durchschnitt 25 Jahre zu Beginn der Studie) der über 5.000 Studienteilnehmer, hatte jeder sechste Teilnehmer in den ersten 15 Jahren der Studie eine gestörte Glucosetoleranz (Nüchternblutzucker über 100mg/dl oder Verordnung von oralen Antidiabetika) entwickelt. Diese Rate war bei den Rauchern mit 21,8% am höchsten und bei Nichtrauchern ohne Passivrauch-Exposition mit 11,5% am niedrigsten. Nichtraucher mit Passivrauch-Exposition lagen mit 17,2% dazwischen. Da Raucher typischerweise auch in anderen Bereichen zu einem gesundheitsschädlichen Verhalten neigen (mehr Alkohol, weniger Bewegung etc.) mussten diese Effekte zunächst herausgerechnet werden. Übrig blieb jedoch ein für Raucher signifikant um 65% erhöhtes Risiko auf eine Glucose-Intoleranz, deren Auswirkungen auf die Bevölkerung beträchtlich sein dürften.