Diabetes Beratung

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22.02.2012
POLLENALLERGIE: Pollen sind männliche Keimzellen von Blütenpflanzen. Sie werden von der Pflanze freigesetzt und durch Insekten oder Wind verbreitet. Letztendlich allergieauslösend ist ein bestimmtes Eiweißmolekül der Pollen.
In Österreich werden 3 wichtige Blüteperioden unterschieden:
15–20 % der Österreicher leiden Jahr für Jahr unter dem fliegenden Blütenstaub von Bäumen, Gräsern und Kräutern. Schon 20 Pollen (die nicht größer als ein 20- bis 30-Tausendstel Millimeter sind) pro m3 Luft reichen aus, um bei sensibilisierten Menschen eine rinnende Nase, Niesattacken, juckende und tränende Augen sowie Atemnot auszulösen.
So können Allergiker den Notfall mit diesen Allergenen vermeiden: Machen Sie den Allergenen das Leben schwer:
Die Änderung von Lebensgewohnheiten können Ihre allergischen Beschwerden und Ihr gesamtes Wohlbefinden nachhaltig verbessern.
Möglichkeiten der Therapie
Allergenkarenz:
Meiden des entsprechenden Allergens (Lebensmittel, Chemikalien, Medikamente etc.) ist die beste und sicherste Therapiemethode. Voraussetzung ist zunächst eine umfassende Allergiediagnostik (siehe oben). Eine Karenz ist nicht immer leicht durchzuführen, insbesondere bei Allergenen in der Luft (Pollen, Schimmelpilze).
Vorbeugende Mittel und örtliche Behandlung:
Vorbeugende Maßnahmen werden vor allem bei allergischen Atemwegserkrankungen der Nase und Bronchien sowie bei Augenbeschwerden mit Erfolg eingesetzt (z. B. Nasenspray, Augentropfen, homöopathische Globuli). Die örtliche Behandlung stützt sich vor allem auf sogenannte Antihistaminika, die in der Lage sind, die entzündliche Wirkung zu vermindern. (Vom(n) Arzt/Ärztin verschriebene Kortisonsalben bzw. -spritzen haben sich zur Behandlung akuter Hautreaktionen bewährt.)
Da die Wirkung dieser Medikamente zumeist sehr rasch eintritt und die Nebenwirkungen gering sind, werden sie nicht nur im Bedarfsfall, sondern auch in der Langzeitbehandlung eingesetzt. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre(n) Arzt/Ärztin bzw. ApothekerIn!
Medikamentöse Behandlung akuter Beschwerden (Fragen richten Sie bitte an Ihre(n) Arzt/Ärztin bzw. ApothekerIn!):
Eine medikamentöse Therapie sollte erst dann zum Einsatz kommen, wenn alle Möglichkeiten der Karenz ausgeschöpft sind. Auch hier finden in erster Linie Antihistaminika, Kortisonpräparate und begleitende Therapeutika Anwendung:
Moderne Antihistaminika machen, im Gegensatz zu früher, gar nicht oder nur geringfügig müde, weiters haben sich auch die Wirksamkeit und die Wirksamkeitsdauer verbessert.
Kortisontabletten finden vor allem bei akuten allergischen Reaktionen Anwendung. Ihr(e) Arzt/Ärztin entscheidet über die richtige Dosierung.
Bei einem "allergischen Schock" bedarf es nicht nur der Therapie mit Antihistaminika, sondern auch der Zufuhr von Adrenalin in Form einer Injektion bzw. eines Sprays. Situationsabhängig werden u. a. Kortison sowie kreislaufunterstützende Maßnahmen angewandt.
„Spezifische Immuntherapie - Hyposensibilisierung“:
Bei der subcutanen Immuntherapie (Impfung) werden dem Allergiker, über einen Zeitraum von ca. 2 – 3 Jahren, das/die betreffende/n Allergen/e in steigender Dosis unter die Haut gespritzt. Dadurch kann im Laufe der Zeit eine Schwächung der Allergie erreicht werden.
Bei der sublinguale Immuntherapie müssen sich die Patienten selbst mehrmals pro Woche einige Tropfen der speziellen Allergenlösung unter die Zunge träufeln. Diese Methode hat sich schon im Kampf gegen Pollen-, Hausstaub- und Katzenhaar-Allergie bewährt. In der Regel hat sich der Körper nach 3 Jahren an das Allergen "gewöhnt".
Die Gräsertablette kann bei Gräserallergikern eingesetzt werden. Der/die Betroffene muss 1-mal täglich eine Tablette unter der Zunge zergehen lassen. Die Allergiesymptome können durch diese Therapie deutlich vermindert werden.
21.02.2012
16.01.2012
- eine pflanzliche Ergänzung, die das Abhusten erleichtert und schleimverdünnend wirkt.
- mit Thymian, Süßholz und Spitzwegerich. Empfohlene Menge sind 2 Kapseln pro Tag zu den Mahlzeiten.
- mit Buchweizen, Sauerampfer (Wiesenkraut), Zink und Quercetin
- unterstützend beim Anschwellen der Nasenschleimhaut und hemmt die Vermehrung der Viren.
- 2x täglich eine Kapsel zu einer Mahlzeit
02.01.2012
Von 01.01.2012 - 31.07.2012 findet wieder die FSME- Impfaktion mit vergünstigten Preisen statt:
FSME- Junior € 24,90 - Zuschuss
FSME- Erwachsene € 29,50 - Zuschuss
Verschiedene Krankenkassen gewähren unterschiedlich hohe Zuschüsse. Dieser Betrag wir automatisch beim Kauf in der Apotheke abgezogen.
01.01.2012 - 31.03.2012
Prevenar 13 - € 72,40
Pneumo 23 - € 25,90
14.03.2011
Das neue Apothekencallcenter gibt Auskunft über die nächste dienstbereite Apotheke, deren Öffnungszeiten und den Weg dorthin. Sie werden direkt in die Pharmazeutische Abteilung der Österreichsichen Apothekerkammer verbunden, wo Sie professionell von erfahrenen Pharmazeuten ,in der Zeit von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr, informiert werden.
Außerhalb der Bürozeiten, sind wir eine jener Apotheken, die sich dafür bereit erklärt haben, ihre Fragen zu beantworten.